Dank immer besseren Stromspeichern wird
man Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren
eines Tages nur noch im Museum
vorfinden.
Ruhe und saubere Luft in Städten könnte in
Zukunft Realität werden.
Fossil betriebenen Autos...Fossil?
TESLA-Chef Elon Musk ist der Erste, der es geschafft hat, ein
Elektroauto zu bauen, welches den Namen “Luxus-Sportwagen”
verdient hat.
Bisher assoziierte man “Elektroauto” lahme Ökoschaukeln mit
unzureichender Reichweite.
Um dieses schlechte Image aufzuwischen, verpasste Musk dem
TESLA Model S einen Motor mit 310 Kilowatt Spitzenleistung,
sowie 700 Kilogramm Akkus, welche eine Kapazität von 85
Kilowattstunden bieten, und wer einmal mit einem
leistungsstarken Elektroauto gefahren ist, wird danach die
Funktion der Gesichtsstraffung vermissen, die sich durch
Drücken auf das Gaspedal aktivieren lässt.
Seine Idee, wie schon bei seinem ersten Elektroauto (Ein
sportlicher Roadster)
einfache kleine Massen-Akkus, wie sie auch in Laptops
Verwendung finden zu verbauen erwies sich als genial.
Das Model S hat 7000 Stück davon im Fahrzeugboden verbaut.
Dadurch, dass diese Akkus in Massen produziert werden, hat
sich der Preis für eine Kilowattstunde Batteriekapazität stark
verringert.
2011 kostete diese noch um die 500 Dollar, 2015 nur noch
knapp 200 Dollar.
Die Kosten werden sich mit Bau der Gigafactory noch einmal
deutlich verringern, dort sollen in Nevada in einer einzigen
Fabrik mehr Batterien produziert werden, als zuvor weltweit.
Elektroautos werden dann deutlich weniger in der Produktion
kosten als Autos mit Verbrennungsmotoren. Ausserdem fallen
keine Wartungskosten mehr an, woran bisher die Autofirmen
über ihre Vertragswerkstätten mit verdient haben.
(Bei TESLA bekommt man 8 Jahre Garantie ohne
Kilometerbegrenzung, auch wenn man das Auto nicht warten
lässt)
Das ist vermutlich mit ein Grund, warum die Autohersteller das
E-Auto nicht wollen.
Es scheint fast Absicht zu sein, Elektroautos so aussehen zu
lassen, dass sie sich von “normalen” Autos optisch deutlich
unterscheiden, im negativen Sinne natürlich.
Dabei ist es gar nicht so schwer, ein leistungsstarkes
Elektroauto zu bauen.
Ganz im Gegenteil, ein Auto mit Verbrennungsmotor ist
bedeutend komplizierter aufgebaut, und hat etwa 90 mal mehr
bewegliche Teile!
Der Elektromotor des TESLA besteht aus nur 3 beweglichen
Teilen.
Er benötigt nicht unzählige andere mechanische und
elektronische Teile wie Dichtungen, Ventile, Bolzen, Öl und
Einspritzpumpen, Leitungen für Kraftstoff, Schmierungen,
Abgasrohre usw. (Man könnte so viele Teile aufzählen, die
wegfallen, dass man ein ganzes Buch damit füllen könnte)
Für einen alten Auto-Entwickler, der in den Motorraum eines
Elektroautos blickt, muss deshalb eine ganze Welt
zusammenbrechen.
Dort findet er nichts mehr, für dass er und ein ganzer Stab an
Technikern und Ingenieuren ein Leben lang gearbeitet haben.
Allein um die Abgaswerte, oder den Wirkungsgrad noch mal um
Prozent-Bruchteile zu verbessern, müssen Millionen in die
Forschung und Entwicklung gesteckt werden, der Motor eines
Elektroautos hingegen ist technisch ausgereizt, und kann kaum
mehr verbessert werden, weil man an physikalische Grenzen
stösst.
Ein Elektromotor hat einen Wirkungsgrad von ca. 90%, der
eines Verbrenners ca. 30-45%, wobei dies Optimalwerte im
günstigsten Drehzahlbereich sind.
In Wirklichkeit erreicht ein mit Diesel oder Benzin betriebener
Explosionsmotor im Schnitt nur ca. 16% Wirkungsgrad.
Der Wirkungsgrad des TESLA und auch aller anderen
Elektroautos welche die Technik des regenerativen Bremsens
verwenden, vergrössert sich noch mehr, da beim Bremsen der
Elektromotor als Generator wirkt, und der erzeugte Strom
gespeichert wird.
Obwohl jährlich weltweit Milliarden investiert werden, um den
Verbrennungsmotor weiter zu optimieren, teilweise mit
Subventionen für die der Steuerzahler aufkommen muss,
jährliche Verbesserungen sind nur noch in immer kleiner
werdenden Schritten möglich. Für die Autoindustrie geht die
Rechnung auf, so lange der Autokäufer bereit ist, die Kosten für
die komplizierte Verbrenner-Technik zu übernehmen.
Zudem gibt es unzählige Patente auf Teile aus denen ein
Verbrennungsmotor besteht, jeder dieser Patenthalter hat ein
grosses Interesse daran, dass das Elektroauto nicht marktreif
wird.
Anscheinend sind jetzt aber Mächte oberhalb der Autolobby am
Werk (Siehe Erfolg von TESLA oder dem chinesischen
Autobauer BYD), welche eine Trendwende einläuten wollen.
Angesichts der immer leistungsstärkeren und billigeren
Batterien, und einer grösser werdenden Beliebtheit der
Elektroautos, sollten Hersteller von Autos mit Verbrennern
langsam Gas geben oder sich warm anziehen...
Gibt es eines Tages den TESLA
Model S P850?
Lithium-Ionen Akkus bieten
derzeit eine Energiedichte von
0,12 Kilowattstunden pro
Kilogramm. Parallel forscht
man am Lithium-Polymer Akku,
welcher etwas mehr Strom
speichern kann.
Lithium-Schwefel Akkus,
welche entwickelt werden,
erreichen eine Energiedichte
von 0,35 kWh/kg.
Gelänge es Zinn-Schwefel-
Lithium-Akkus, welche es
bisher nur im Labor gibt,
günstig in Massen zu
produzieren, könnte man sich
über eine Energiedichte von
1,1 Kilowattstunden pro
Kilogramm Akkumasse freuen.
Der TESLA Model S P85
müsste dann nur noch mit ca.
77 Kilogramm Batterien
bestückt sein.
Derzeit sind es 700 Kilogramm
Lithium-Ionen Akkus.
Ausgestattet mit dem gleichen
Gewicht an den zukünftigen
Superakkus hätte der
Elektroflitzer eine Reichweite
von 4600 Kilometern, wenn
man die Angaben der
Reichweite von TESLA
hochrechnet (502 Kilometer für
den P85).
Realistisch wären somit bei
normaler bis sportlicher
Fahrweise in Zukunft leicht
über 2000 Kilometer und mehr
mit einer Akkuladung möglich!
Ob sich diese Speichertechnik
durchsetzen wird, steht noch in
den Sternen. Denkbar, dass
z.B. Nano-Superkondensatoren
entwickelt werden, die Strom
ohne den Umweg über
chemische Prozesse speichern
können. Diese könnten
innerhalb weniger Minuten
aufgeladen werden,
vorausgesetzt die
Ladekapazität eines kleinen
Kraftwerkes steht zur
Verfügung.
Bleibt zu hoffen, dass die Akkus
eines P850 stabiler sein
werden, als die Energiezelle
eines T-850 Roboters aus dem
Hollywood-Film
“Terminator 3“, welche nach der
Explosion eine kleine Atompilz-
Wolke hinterliess...
Die Vorteile von einem grossem Akku-Pack
TESLA bietet mit seinem P85
Modell ein Auto mit einem
Stromspeicher von 85
Kilowattstunden. Der P100
enthält sinnigerweise einen 100
Kwh Akku. Damit hat TESLA es
geschafft, das Problem mit der
Reichweite zu lösen.
Ein grosser Akku bietet aber noch einen entscheidenden
Vorteil: Man muss ihn nicht bis zum Anschlag voll laden,
um dann sein Ziel mit fast leerem Akku zu erreichen.
Bleibt man im Ladezustand von etwa 20-80 Prozent,
schont das den Akku extrem, und er hält wesentlich
länger! Kleine Akkus dagegen werden durch die häufigen
hohen und niedrigen Ladestände schneller an Kapazität
verlieren.
TESLA als Akku-Produzent
TESLA baut in das Model 3 nicht
mehr die Standard “Laptop-
Zellen” ein, sondern produziert
dafür Grössere vom Typ 2170.
Diese Zahl steht für 21
Millimeter Breite und 70
Millimeter Länge.
TESLA wird, falls Elon Musk`s
hochtrabenden Pläne Wirklichkeit werden,
bereits in seiner Gigafabrik 1 (Weitere sind geplant)
mehr Akkus produzieren als 2013 weltweit.
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